Dachdämmung – der richtige Aufbau entscheidet, nicht die Dämmstärke allein.
Drei Wege führen zum gedämmten Dach, und jeder hat seine Tücke: Aufsparrendämmung (durchgehende Dämmebene über den Sparren, beste Wärmebrücken-Freiheit, aber Eindeckung muss runter), Zwischensparrendämmung (im Bestand am häufigsten, scheitert oft an der luftdichten Dampfbremse) und Untersparrendämmung als Ergänzung. Der teuerste Fehler ist eine undichte Dampfbremse: Feuchte Raumluft wandert ins Gefach, das Holz schimmelt unsichtbar. Wir bauen die Luftdichtheit konsequent, nicht nebenbei.
DachdämmungWas Sie konkret davon haben.
- Wärmebild deckt die Lecks auf: kalte Streifen über den Sparren, undichte Anschlüsse am Drempel – wir dämmen gezielt, nicht pauschal.
- Luftdichtheit als eigenes Gewerk: verklebte Dampfbremse, Anschlussmanschetten an Rohren, Blower-Door auf Wunsch – sonst nützt die beste Dämmung wenig.
- Sommerhitze im ausgebauten Dachgeschoss: schwere Holzfaser puffert die Wärme länger als leichte Mineralwolle – spürbar in der Stuttgarter Kessellage.
- Förderung sauber abgewickelt: BAFA-Einzelmaßnahme oder KfW – wir nennen die U-Werte, die der Energieberater für den Antrag braucht.
Vom Befund zur dichten Übergabe.
- 01
Aufbau aufnehmen
Wärmebild von außen, Gefach öffnen wo nötig, vorhandene Dämmung und Bahnen prüfen. Erst dann steht fest, welcher Dämmweg passt.
- 02
System wählen
Holzfaser für Hitzeschutz, Mineralwolle als Klassiker, Aufsparren bei ohnehin geplanter Neueindeckung. U-Wert wird gerechnet, nicht geschätzt.
- 03
Luftdicht einbauen
Dämmung klemmfrei im Gefach, Dampfbremse überlappend verklebt, jede Durchdringung mit Manschette. Hier entscheidet sich die Lebensdauer.
- 04
Prüfen & belegen
Sichtkontrolle der Klebenähte, optionale Blower-Door-Messung, Protokoll mit U-Werten für Energieberater und Förderstelle.
Dachdämmung
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