Dachziegel & Eindeckung – Form, Deckung und Verklammerung müssen zusammenpassen.
Die Wahl der Ziegelform ist mehr als Geschmack: Ein Flachdachziegel braucht eine andere Mindest-Dachneigung als ein Biberschwanz, und eine Doppelfalzpfanne verzeiht weniger Verlegefehler als eine verschiebliche Pfanne. Auf den oft kleinteiligen Stuttgarter Bestandsdächern mit Gauben, Kehlen und alten Ortgängen kommt es auf den passenden Form- und Ergänzungsziegel an. Engobe oder Glasur entscheiden über Optik und Veralgung – glasiert hält an schattigen Nordseiten länger sauber.
Dachziegel & EindeckungWas Sie konkret davon haben.
- Form passend zur Dachneigung: Wir prüfen die Regeldachneigung, bevor wir einen Ziegel empfehlen – sonst regnet es bei Sturm unter die Deckung.
- Form-, Ortgang- und Firstziegel aus einer Serie, damit Kehlen und Ränder sauber schließen statt mit Mörtelflickwerk.
- Sturmklammerung nach Windlastzone und Schneefang in Eingangsbereichen – Pflicht an steileren Lagen, nicht Kür.
- Glasur oder Engobe ehrlich abgewogen: Optik, Veralgungsneigung an Nordseiten und Preis – wir nennen die Unterschiede, statt nur die Musterkarte zu zeigen.
Vom Befund zur dichten Übergabe.
- 01
Neigung & Form klären
Dachneigung messen, vorhandene Form und Anschlüsse aufnehmen, passende Ziegelserie und Deckungsart vorschlagen.
- 02
Muster am Objekt
Auf Wunsch Ziegel im Tageslicht am Haus zeigen – Farbe und Oberfläche wirken am Bau anders als im Katalog.
- 03
Lattung vorbereiten
Traglattung auf das Deckmaß des Ziegels ausrichten, Konterlattung und Unterspannbahn prüfen – das Maß muss zur Pfanne passen.
- 04
Decken & sichern
Reihen exakt im Deckmaß, Rand- und Firstziegel gesetzt, Sturmklammern nach Windzone, Schneefang montiert.
Dachziegel & Eindeckung
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